{"id":150,"date":"2021-06-05T23:56:02","date_gmt":"2021-06-05T21:56:02","guid":{"rendered":"http:\/\/delphin-duisburg.de\/?page_id=150"},"modified":"2021-06-05T23:56:02","modified_gmt":"2021-06-05T21:56:02","slug":"die-bowlingbahn","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wir-im-net.de\/?page_id=150","title":{"rendered":"Die Bowlingbahn"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Bowlingbahn<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bowlingbahn besteht aus lackiertem Holz oder aus Kunststoff. \u00dcblicherweise wird sie regelm\u00e4\u00dfig mit einem d\u00fcnnen \u00d6lfilm \u00fcberzogen. Das letzte Drittel der Bahn ist trocken. Bei einem Hakenball sorgt das \u00d6l daf\u00fcr, dass die Seitenrotation erst kurz vor den Pins Wirkung zeigt. W\u00e4re die Bahn g\u00e4nzlich unge\u00f6lt, w\u00fcrde jede Rotation den Ball unmittelbar in die Rinne bef\u00f6rdern. Fortgeschrittene Spieler besitzen mehrere B\u00e4lle unterschiedlicher H\u00e4rte und Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit, um sich auf die wechselnden Bedingungen durch mehr oder weniger \u00d6l auf der Bahn anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bahn wird in folgende Bereiche eingeteilt:<strong>Anlauf (Approach)<\/strong>der Bereich, in dem sich die Spieler bewegen, um ihren Wurf durchzuf\u00fchren.&nbsp;<strong>Foulline (Foul Line)<\/strong>eine (meist) schwarze Linie, die Anlauf und Lauffl\u00e4che voneinander abgrenzt. Zus\u00e4tzlich ist diese durch eine Lichtschranke mit dem Computer verbunden. Wird diese ausgel\u00f6st, so wird f\u00fcr den Wurf ein F (Foul) eingetragen, die gefallenen Pins z\u00e4hlen nicht.&nbsp;<strong>Lauffl\u00e4che (Lane)<\/strong>der 60 Fu\u00df lange Bereich zwischen Anlauf und Pindeck. Dieser Bereich wird normalerweise von den Spielern nicht betreten. Der Ball durchl\u00e4uft diesen Bereich auf seinem Weg zu den auf dem Pindeck stehenden Pins. Die Lauffl\u00e4che ist ge\u00f6lt, um in erster Linie den Bahnenbelag zu sch\u00fctzen. Die \u00d6lung macht aber auch f\u00fcr Sportler den Reiz des Spielens aus, da die \u00d6lung ein mehr oder weniger anspruchsvolles Spiel verlangt. Die Lauffl\u00e4che ist wiederum in drei jeweils 20 Fu\u00df lange Bereiche unterteilt, die Heads, die Pines und das Backend (ein Bereich zwischen \u00d6l und Pins, der nicht ge\u00f6lt wird, um den B\u00e4llen Haftung zu geben und ihnen Zeit zu lassen, einen \u201eHook\u201c in Richtung Gasse zu schlagen).&nbsp;<strong>Pindeck<\/strong>der Bereich, in dem die Pins stehen&nbsp;<strong>Rinne (Gutter)<\/strong>die tieferliegenden Bereiche rechts und links neben Lauffl\u00e4che und Pindeck.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abmessungen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Breite der Bahn: 41 Zoll (1,04 m)<\/li><li>L\u00e4nge des Anlaufbereiches: mindestens 15 Fu\u00df (4,57 m)<\/li><li>Gesamtl\u00e4nge der Bahn: 62 Fu\u00df und 103\/16 Zoll (19,20 m)<\/li><li>L\u00e4nge von der Foul-Linie bis zum ersten Pin: 60 Fu\u00df (18,29 m)<\/li><li>L\u00e4nge vom ersten Pin bis zum Ende des Pindecks: 343\/16 Zoll (0,87 m)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Pins<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Pin besteht entweder aus einem Holzkern, der mit Kunststoff ummantelt ist, oder vollst\u00e4ndig aus Kunststoff. Ein Pin ist 15 in (38,1 cm) hoch und hat einen Durchmesser von 4,75 in (12,06 cm). Die Masse liegt zwischen 3 lbs 6 oz (1,53 kg) und 3 lbs 10 oz (1,64 kg).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bahn\u00f6lung und -pflege<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die \u00d6lung der Bahn zu einer unverzichtbaren Komponente des Bowlingsports entwickelt, da diese eine Erweiterung des Schwierigkeitsgrads darstellt und der Spieler sich auf unterschiedliche Bahnenverh\u00e4ltnisse ein- und umstellen muss. Urspr\u00fcnglich diente die Bahnen\u00f6lung vor allem bei den Holzbahnen als Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit sowie um die Kr\u00e4fte, die beim Aufkommen der B\u00e4lle auf der Bahn entstehen abzufangen und zu verteilen. Kunststoffbahnen, wie sie heute vorwiegend vorkommen, sind kaum mehr so empfindlich gegen Verschmutzung und Feuchtigkeit, sehr wohl jedoch auf die Reibungskr\u00e4fte der B\u00e4lle. Holzbahnen m\u00fcssen in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden abgeschliffen und neu lackiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre begann eine wahre Materialschlacht auf dem Bowlingsektor. Ballhersteller entwickeln neue Oberfl\u00e4chen, die dem \u00d6l trotzen, worauf die Bahnenhersteller neue \u00d6lungen bereitstellten. Dieses Wechselspiel hat sich bis heute fortgesetzt. Seit einigen Jahren gibt es im Sportbowling vorgeschriebene Standards bei den \u00d6lungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gute Bahnpflegemaschine beherrscht diverse Varianten von \u00d6lmustern. Diese Maschinen fahren \u00fcber die Bahn, waschen zuerst den abgenutzten \u00d6lfilm und den Schmutz weg und tragen parallel dazu einen neuen \u00d6lfilm auf. Bei internationalen Meisterschaften bzw. gro\u00dfen Turnieren h\u00e4ngt das verwendete \u00d6lmuster in der Regel zur Information f\u00fcr die Spieler aus (siehe Grafiken). Die Bahnen werden dann vor jedem neuen Durchgang ge\u00f6lt, um einen gleichbleibenden Standard und damit m\u00f6glichst gleiche Chancen f\u00fcr alle Spieler zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im t\u00e4glichen Spielbetrieb ist eine h\u00e4ufige \u00d6lung aus Kostengr\u00fcnden nicht m\u00f6glich. Hier unterscheiden sich die Bahnbetreiber in ihrer Kundenausrichtung. Eher auf Spa\u00dfpublikum abzielende Betreiber betreiben lediglich eingeschr\u00e4nkte Bahnpflege (dies oft nur einmal in der Woche), was sowohl zum Ausbleiben von Sportbowlern als auch zu einem schnelleren Verschlei\u00df der Bahnoberfl\u00e4che f\u00fchrt. Bahnbetreiber, die auch Sportbowler ansprechen, \u00f6len ihre Bahnen dementsprechend h\u00e4ufiger.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pinsetter<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis in die 1950er und 1960er geschah das Aufstellen der Pins manuell oder semiautomatisch. In diesem Zeitraum wurden jedoch mechanische Vollautomaten entwickelt, die Pinsetter oder Pinspotter genannt werden und heute zur Standardausr\u00fcstung von Bowlingbahnen geh\u00f6ren. Zu den Pionieren auf dem Gebiet geh\u00f6ren die Unternehmen Brunswick und American Machine and Foundry (AMF). Aufgrund der Ausgereiftheit der Ger\u00e4te ist es keine Seltenheit, dass sie 50 oder mehr Jahre in Betrieb sind. Nachtr\u00e4glich wurden sie in der Regel durch Z\u00e4hlsysteme erg\u00e4nzt. Heutzutage wird im Europ\u00e4ischen Raum h\u00e4ufig ein Seil-Pinsetter verwendet. Dieser hat den Vorteil gegen\u00fcber dem seillosen Pinsetter, das er nahezu ohne technischen Support arbeitet. Dadurch dass hier fast keine technische Betreuung und Ersatzteilaustauch stattfindet, haben diese Pinsetter einen gro\u00dfen wirtschaftlichen Vorteil gegen\u00fcber den Seillosen Pinsettern. Durch diese Vorteile etablieren sich diese Systeme immer st\u00e4rker am Markt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Z\u00e4hlsysteme<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Z\u00e4hlen beim Bowling erfolgt heutzutage meistens automatisch. Vor Einf\u00fchrung der Bahncomputer wurde per Hand gez\u00e4hlt. Zun\u00e4chst mittels Spielformularen aus Papier, auf denen die Ergebnisse eingetragen wurden. Sp\u00e4ter in den 1960er Jahren gab es dann auch schon Projektoren, die das Ergebnis auf eine Tafel projizierten, aber auch hier musste noch von Hand eingetragen werden. Das erfolgte mit einem abwischbaren Stift auf transparenter Folie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit den 1970er Jahren l\u00f6sten automatische Z\u00e4hlsysteme das manuelle Aufschreiben und Zusammenrechnen nach und nach ab. Eine optische Leseeinheit (Kamera, Lichtschranke, Infrarotsensoren) liest den Stand der verbleibenden Pins aus und \u00fcbertr\u00e4gt das Ergebnis zu einem Computersystem, welches den Punktestand automatisch ausrechnet. Bei fehlerhaftem Z\u00e4hlen des Systems, z. B. wenn ein umgeworfener Pin nicht registriert wird, kann das Ergebnis manuell am Computerpult der Bahn korrigiert werden. An den Grundlagen dieses Systems hat sich bis heute nichts Wesentliches ge\u00e4ndert, au\u00dfer dass die einst gr\u00fcnen Tabellen durch bunte Bildschirmanimationen abgel\u00f6st wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle :&nbsp;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bowling\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikipedia<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bowlingbahn Die Bowlingbahn besteht aus lackiertem Holz oder aus Kunststoff. \u00dcblicherweise wird sie regelm\u00e4\u00dfig mit einem d\u00fcnnen \u00d6lfilm \u00fcberzogen. 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